Ganz egal, ob es sich um einen Notfall, wie zum Beispiel um eine Überschwemmung oder um ein Entwässerungsprojekt handelt – in jedem Fall sollten Sie die richtige Pumpe passend zu Ihren Vorstellungen auswählen. Eine Pumpe ist ein besonders wichtiges Instrument, wenn Sie unerwünschtes Wasser prompt und effizient transportieren oder entfernen wollen. Die Aufgabe, die eine Pumpe erfüllt ist relativ simpel. Trotzdem sind Pumpen nicht für alle Situationen geeignet. Daher gibt es unterschiedliche Pumpentypen und auch Qualitätsstufen. Damit Sie für die Situation auch die korrekte Pumpe auswählen und lange Zeit zuverlässig einsetzen können sollten Sie Ihre Hausaufgaben machen und einige Ratschläge und Kauftipps beherzigen. So finden Sie die ideale Pumpe für Ihren Bedarf.

Wie funktioniert eine Pumpe?

Bei den meisten Entwässerungspumpen handelt es sich umso genannte Zentrifugal Pumpen. Kreiselpumpen arbeiten immer nach dem Prinzip der Zentrifugal Kraft. Daher kommt auch der Name. Ein typisches Beispiel ist eine Gartenpumpe.

Durch diese Kraft wird quasi alles von der Mitte weg bewegt und der Druck erhöht sich durch die Drehung. Durch das drehende Laufrad in einer solchen Kreiselpumpe wird das Wasser quasi durch die kreisförmige Scheibe und die Flügel herumgeschleudert.

Im Laufrad selbst liegt ein Gehäuse, welches unter Fachleuten als Spirale bezeichnet wird. Dort wird das Wasser oder die Flüssigkeit gesammelt und durch die Pumpe geleitet. Sobald die Flüssigkeit gedreht wird erhöht sich auch die Geschwindigkeit. Umso schneller stoßt die Pumpe das Wasser wieder aus. Auch bei Spezialtypen zum Thema Zirkulationspumpe gibt es unterschiedliche Modelle. Die Zusammensetzungen und Anwendungsmöglichkeiten unterscheiden sich.

Grundlegende Pumpentypen

Der grundlegende Pumpentyp ist die Standardkreiselpumpe. Diese Pumpe bewältigt sehr einfache Aufgaben.

Standardkreiselpumpen verwenden Sie, wenn Sie sauberes Wasser befördern und transportieren wollen. Wichtig ist vor allem, dass das Wasser nur sehr wenige oder fast keine Ablagerungen beinhaltet. Wenn Sie eine solche Standardkreiselpumpe verwenden, können Sie die Grundaufgaben damit ausführen. Diese Variante ist die kostengünstigste und erfüllt ihre Funktionen relativ gut.

Verschmutztes Wasser pumpen

Wenn Sie hingegen Wasserpumpen wollen, dass nicht ganz sauber und nicht frei von Ablagerungen ist, gibt es dafür geeignete Pumpen. Diese sind für einen höheren Feststoffgehalt ausgelegt.

Auch diese funktionieren so ähnlich wie eine Standardkreiselpumpe, aber die Schaufeln sind tiefer. Bei Bedarf kann dann auch mehr Schmutz von dieser Pumpe bewegt werden. Solche Pumpen werden als Schmutzpumpen bezeichnet. Die Abgabeöffnung ist in der Regel ebenfalls etwas größer, als bei der Standardausführung. So können kleine Partikelablagerungen leichter passieren.

Es gibt auch spezielle Abwasserpumpen, die noch mehr Förderleistung bieten. Damit kann Wasser befördert werden, dass sehr viel Sand oder Schlamm und andere Feststoffe beinhaltet. Solche Abwasserpumpen sind ganz besonders robust.

Eine vielseitige Membranpumpe

Von allen Pumpentypen ist eine Membranpumpe die am vielseitigen verwendbare. Diese wird allgemein auch als Universalpumpe bezeichnet. Normalerweise eignen sich solche Membranpumpen für sämtliche Anwendungen und Situationen. Damit können sowohl Müll, als auch Schlamm, Steine und ähnliche Feststoffe befördert werden. Die Pumpe lässt alles passieren, was durch die Öffnung passt. Trotzdem wird sie nicht beschädigt. Mit dieser Membranpumpe kann auch umgewälztes Wasser oder Meerwasser gepumpt werden.

Die Membranpumpe ist allerdings die teuerste Ausführung. Deshalb wird diese wirklich nur ausgewählt, wenn sie die einzige Möglichkeit ist. Übrigens arbeiten Membranpumpen auch etwas langsamer, als die Standardvarianten. Deshalb sollte auch die Drehzahl einer Membranpumpe vor der Anschaffung berücksichtigt werden.

Membranpumpen verfügen über kein Laufrad, welches das Wasser in der Pumpe dreht. Solche Pumpen haben zwei Kammern im inneren und funktionieren so ähnlich wie ein Verbrennungsmotor. Der Druck nimmt ab, wenn das Volumen in einer Kammer erhöht wird.